WAS JETZT WICHTIG IST: EMOTIONALE BALANCE

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Wir befinden uns seit längerem in einer energetisch hochsensiblen Zeit. Was unter anderem bedeutet dass gewisse Dinge, gewisse Glaubenssätze, gewisse alte Muster die bisher friedlich in uns, oder besser gesagt in unserem Unbewussten schlummerten nun mir nichts dir nichts aufgedeckt und verarbeitet werden möchten. Als gäbe es kein Entkommen mehr. Hinschauen und sich dem stellen, mehr bleibt uns wohl nicht übrig… Es ist ein Prozess auf welchen wir uns einlassen sollten, falls wir zufällig nach Glückseeligkeit und ein erfüllendes 2017 streben…

 

Aus diesem Grund stellt sich nicht mehr wirklich die Frage wie wir unsere Gefühle und Sehnsüchte am besten unterdrücken können, damit das Leben weiter gehen kann und wir nicht an unseren daraus ausgelösten Emotionen erliegen, sondern eher wie wir am besten und unversehrt aus diesem Sturm herauskommen.

 

Ich persönlich beschäftige mich seit längerem mit dem Thema „Emotionen an die Leine nehmen“. Nicht „Emotionen unterdrücken“, aber sie auch nicht mein Leben dominieren lassen. Ich möchte meine Emotionen selbst dominieren. Ein guter Freund hat es letztens auf den Punkt gebracht; YOU’RE THE BOSS! Gar nicht so einfach um ehrlich zu sein aber die Intention lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man immer wieder damit und somit mit sich selbst zu kämpfen hat. Es ist eine Disziplin wie vieles im Leben. Von nichts kommt nichts.

 

Stelle dich deinen Emotionen, akzeptiere sie! Sie sind Teil von Dir… Werte sie nicht. In der Psychologie spricht man von acht Basisemotionen:

 

  • Furcht / Panik
  • Zorn / Wut
  • Freude / Ekstase
  • Traurigkeit / Kummer
  • Akzeptanz / Vertrauen
  • Ekel / Abscheu
  • Überraschung / Erstaunen
  • Neugierde / Erwartung

 

Betrachte sie alle als wichtig, werte nicht mit positiv und negativ. Sie sind natürlich und MÜSSEN in dir walten. Deshalb schreibe ich heute von „Emotionaler Balance“ – it’s all about Balance. Was wäre der Tag ohne die Nacht oder das Yin ohne das Yang?

 

Emotionen spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben, weil sie uns auf einen nicht geheilten Aspekt aus unserer Vergangenheit aufmerksam machen. Sie helfen uns sozusagen im Heilungsprozess und sind wichtige Zeichen.

 

Grundsätzlich geht es dabei darum, die Welt bewusst als Spiegel zu nutzen, um uns Selbst zu erkennen und zu heilen. Dabei helfen uns die Menschen die in unserem Leben sind, die angenehmen sowie auch die unangenehmen. Sie haben alle eine Daseinsberechtigung, die einen fördern die angenehmeren Emotionen, die anderen die weniger angenehmen. Wenn wir bei beiden hinschauen ergibt sich eine natürliche Balance. Etwa so:

 

  • Verletzlichkeit  – Innere Stärke
  • Unsicherheit – (Selbst-) Vertrauen
  • Angst – Liebe
  • Unangenehme Gefühle – Wohlgefühle
  • Widerstand, Wut und Ärger, Frustration – Innerer Frieden, Zufriedenheit

 

Emotionen entstehen in der Regel durch unverarbeitete Konflikte (Verletzungen, Zurückweisung o.ä.). Unterdrücken wir unsere Emotionen, so führt das früher oder später zu Störungen in unserem Energiehaushalt und letztendlich zu funktionellen oder organischen Störungen auf der Körperebene.

 

“I don’t want to be at the mercy of my emotions. I want to use them, to enjoy them, and to dominate them.”

Oscar Wilde

 

 

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